Vom Haltbarkeitsdatum über unerwünschte Flecken bis hin zu der richtigen Anwendung. Hier finden Sie unsere Tipps zum richtigen Umgang mit Selbstbräunern. Unsere Tipps werden in unregelmäßigen Abständen um aktuelle Ratschläge erweitert.

Tipps für eine gesunde und gleichmäßige Bräune

Bei den unzähligen Angeboten und Varianten von Selbstbräunern, die im Handel erhältlich sind, ist es oft nicht einfach, die richtige Bräunungscreme zu finden. Vor allem die Passung von eigenem Hauttyp und richtigem Farbton der Creme kann schwierig sein. Hier empfiehlt es sich, wenn möglich, Probepackungen verschiedener Farbtöne und Hersteller auszuprobieren, so kann die individuell passende Creme gefunden werden, ohne viel Geld für eine Creme auszugeben, die unbenutzt in den Mülleimer wandert. Hier haben wir einige Tipps für Sie, wie Sie die Selbstbräuner am besten anwenden können und was Sie ansonsten noch beachten sollten.

Das sollten Sie beachten

Bei der Anwendung der Bräunungscreme sind einige Dinge zu beachten, damit der Bräunungseffekt schön gleichmäßig und ohne Flecken oder Streifen auftritt. Vor dem Auftragen der Bräunungscreme sollte die Haut gut gereinigt und am besten mit einem Peeling behandelt worden sein. Das Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen, die zu unerwünschten Unregelmäßigkeiten bei der Braunfärbung führen könnten. Nach der Reinigung wird die Haut gut getrocknet, damit keine Rückstände von Seife, Make-up oder Feuchtigkeitscremes zurückbleiben. Auch diese Rückstände können Flecken oder Streifen zur Folge haben. Die Bräunungscreme wird zunächst auf beide Hände gegeben und dann mit ihnen auf dem ganzen Körper verteilt – Ellbogen, Knie und Füße dabei aussparen – und gut einmassiert. Für das Hals, Dekolletee und Gesicht sollten spezielle Gesichtsbräunungscremes verwendet werden, denn sie enthalten häufig eine Feuchtigkeitscreme, die speziell auf die Gesichtshaut abgestimmt ist. Beim Auftragen der Bräunungscreme im Gesicht hat sich eine bestimmte Reihenfolge als günstig erwiesen: Mund- und Nasenpartie, Wangen und zuletzt das übrige Gesicht bis zum Haaransatz. Die Reihenfolge lässt sich mit der Faustregel „Von innen nach außen" leicht merken. Am Haaransatz und über den Augenbrauen kann es zu dunklen Rändern kommen, die durch das Abwischen mit einem trockenen Kosmetiktuch vermieden werden können.

Augen schützen

Achtung: Die Bräunungscreme sollte nicht in die Augen gelangen, in dem Fall müssen die Augen sofort mit Wasser ausgespült und evtl. ein Arzt konsultiert werden. Nach dem Auftragen der Bräunungscreme auf den Körper sind die Hände gründlich zu waschen, da sonst dunkle Verfärbungen entstehen können, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch sehr auffällig darauf hinweisen, dass jemand Bräunungscreme verwendet hat, und das nicht besonders gut.

Vorsicht vor unschönen Flecken

Das Trocknen der Bräunungscreme nimmt je nach Produkt etwa 20 Minuten Zeit in Anspruch, die auch im eigenen Interesse einzuhalten ist. Kleidet man sich zu früh wieder an, kann die Bräunungscreme Flecken auf der Kleidung hinterlassen, die je nach Material der Kleidung nur schwer oder gar nicht entfernt werden können.

Haltbarkeitsdatum beachten

Bräunungscremes sind wie alle Kosmetikartikel nur begrenzt haltbar, danach verderben sie. Ist das Produkt einmal geöffnet, sollte die Creme innerhalb von sechs Monaten aufgebraucht werden. Bei unsachgemäßer Lagerung z.B. in der prallen Sonne kann sich die Haltbarkeit verkürzen. Durch lange direkte Sonneinstrahlung zerfällt der Inhaltsstoff DHA und es entsteht Formaldehyd, welches in den geringen Mengen zwar gesundheitlich unbedenklich ist, aber einen unangenehmen Geruch ausströmt. Deshalb sollten Bräunungscremes von vorneherein möglichst kühl und dunkel gelagert werden.